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Wie Urlaub!

Liebe Gäste, liebe Freunde,

wir haben einen neuen Aperitivo de la Casa auf der Karte: eine Variante des Como Spritz. Unsere Version ist ein fruchtiger und bittersüßer Cocktail aus Cynar Amaro (einem Amaro mit Artischocke), spritzigem Passionsfruchtlikör, frisch gepresstem Zitronensaft und Sekt. Damit vereint er Noten tropischer Früchte mit kräuterartigen Amaro-Aromen. Der erfrischende Drink wird in einem Tumblerglas auf Eis serviert und mit einer Orangenscheibe garniert – und versetzt Sie im Nullkommanichts in die Stimmung eines Urlaubs an den oberitalienischen Seen. Cin cin!

Italienisch ist auch der Salat, den wir eingangs servieren: Romana von der Solidarischen Landwirtschaft in einer speziellen Kreuzung, die dem trockenen und stürmischen Wetter trotzt. Als frischen Salat kombinieren wir die rötlichen Blätter mit Karotte und schmecken alles mit Salzzitrone und Liebstöckel ab.

Sodann braten wir argentinische Wildfanggarnelen an, die wir mit Chili und Elefantenknoblauch scharf marinieren und mit Zucchini garnieren. Nach diesen mediterranen Geschmäckern geht es nach Japan: Shiitake aus Lobenhausen werden in einem Kombu-Dashi mit Tomaten serviert. Feinste Streifen der Kaffirlimette tauchen alles in aromatische Zitrushöhen.

Die Lust auf Fleisch kann dann bestens mit Onglet vom Waldenburger Angus-Rind gestillt werden. In Butter gebraten, wird das zarte Stück von einer krossen Red-Baron-Zwiebel süß umspielt. Längliche Rote Bete von der Solawi erweitert die farbliche Palette der Hauptspeise und unterstreicht die erdigen Töne. Mit Estragon und einer reduzierten Jus wird der Hauptgang à la française komplettiert.

In Frankreich, genauer in der Franche-Comté, bleiben wir auch für unseren Käsegang, zu dem wir Ihnen 36 Monate gereiften Comté kredenzen. Mit Fenchelsaat, Feige und Walnuss kommt der traditionsreiche Hartkäse bestens zur Geltung. Für diesen darf übrigens nur Milch von Rindern der Rassen Montbéliarde und Simmental française genutzt werden. Diese müssen mit Pflanzen der Jurawiesen gefüttert werden, also nicht mit Silage, und die Reifezeit muss mindestens vier Monate betragen. Jeder Laib, der den Reifungskeller verlässt, wird von einer Expertenjury bewertet. Dabei können maximal 20 Punkte vergeben werden. Nur Käselaibe, die mindestens 15 Punkte erreichen, erhalten die grüne Banderole mit der Auszeichnung „COMTÉ Extra“. Für 12 bis 14 Punkte wird eine braune Banderole vergeben. Erreicht ein Laib weniger als 12 Punkte, darf er nicht als Comté vermarktet werden, sondern wird stattdessen durch ein Gittermuster in der Rinde gekennzeichnet.

Der Protagonist des Desserts kommt wieder aus der Nähe, nämlich aus Gschlachtenbretzingen. Die Pflaumen sind frisch geerntet und werden pochiert sowie als Sorbet gereicht. Dazu backen wir einen saftigen Mandelkuchen und schlagen ein Orangenmousse auf, das mit Kardamom verfeinert wird.

Wir sind gespannt, wem wir dieses ​delikate Menü​ servieren dürfen!

Post aus der Sonne

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