Liebe Gäste, liebe Freunde,
bereits in unserem letzten Rundbrief haben wir über Vorhaben und deren Umsetzung gesprochen. Nun verkünden wir unser Erstes: Wir freuen uns sehr, dass wir wieder À la Carte Gerichte anbieten können! Das ermöglicht es uns, Sie auch zu verköstigen, wenn Sie einmal nicht ganz so viel Zeit zur Verfügung haben, etwa unter der Woche. Und es erlaubt Ihnen auch mit kleinerem Magen, die Gourmetlust durch Spezialitäten unserer Küche zu befrieden.
Die kuratierte Speisefolge bleibt freilich unser Kernstück und bietet Heiner Bohnet zufolge in der kommenden Woche “lauter Knaller”. Sie startet mit Chicorée aus Heufelwinden. In bester Bioland-Qualität wird der elegante Spross der Dunkelheit mit Orange, Buchweizen und der feinen Schärfe von Meerrettich akkompagniert.
Die Lachsforelle aus Eckartsweiler wird auf der Haut gebraten und erhält mit Karotte, Zitrone und einem feinen Szechuanpfeffer aus der Region Timut würzige Akzente.
Gebratene Shiitake Pilze reichen wir Ihnen mit einem Schaum der Agria-Kartoffel sowie frischer Kaffernlimette zum Löffeln.
Die delikate Freilandpute aus Lachen bereiten wir als Soul Food im Stil des Southern Fried Chicken zu. Dazu kommt – ganz klassisch amerikanisch – marinierter Spitzkohl. Einen europäischen Twist mit Schärfekick nimmt das Gericht mit türkischem Urfa Biber, dem gerösteten Chili. Wir komplettieren das Hauptgericht fulminant mit ordentlich Umami von unserem Schwarzen Knoblauch.
Nach dem Käse bereiten wir Ihnen einen Dessert-Klassiker in unserer Variation zu und erfüllen damit den allerorts vielzählig geäußerten Neujahrsvorsatz von “mehr Sport” im neuen Jahr… 1910 hat Louis Durand aus Maisons-Laffitte anlässlich des Radrennens Paris-Brest-Paris das Dessert erfunden. An einen Reifen erinnert dabei ein Brandteigring in seiner Form, der mit einer Haselnusskrokant-Buttercreme gefüllt und mit Mandelblättchen als auch Puderzucker bestreut wird. Wir reichen dazu ein Zartbitterschokoladen-Eis und schließen damit winterlich opulent.
Seien Sie Willkommen!

